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Wie das Internet unserem Gehirn hilft

Wer Online einkauft oder Informationen sucht oder sich mit anderen austauscht -  was passiert in seinem Gehirn?

Zwei Abbildungen zeigen es: links wenig Rotes, rechts viel Rotes. Was bedeutet das? Links zeigt die Gehirnaktivität beim Lesen, rechts bei Nutzung des Internet. Neue Techniken erlauben es, die Gehirnaktivität zu erkennen und zu messen. Wer das Internet nutzt, „stärkt  auf dramatische Weise seine neuronalen Netzwerke.” Dies haben amerikanische Forscher letztes Jahr ermittelt.

Brain activity from Internet search

“Unsere überraschende Entdeckung war die, daß das Suchen im Internet offenbar eine große Bandbreite von Schaltkreisen beschäftigt, die beim Lesen nicht aktiviert waren. Die Internetsuche erfordert komplexe Hirnaktivitäten, die dabei helfen könnten, das Gehirn zu trainieren und seine Funktion zu verbessern”, äußert sich der Leiter der Untersuchung, Gary Small.[1]

Leider nimmt die Internetnutzung mit dem Alter ab. Je älter, desto weniger Internet. Und es sind gerade ältere Mitmenschen - die zunehmend an Altersverwirrtheit    leiden.

Warum diese Geschichte?

Die Kunden eines Online-Unternehmens kommen um das Internet nicht herum. Viele Nutzer des Internets suchen lange - auch bis sie bei Teepower ankommen und dort weiter nach Informationen suchen. Sie tun damit ein Zweifaches für ihre Gesundheit. Sie aktivieren ihr Gehirn, sie halten es auf Trab, und sie kaufen, leider nur manchmal, Produkte, die dann wiederum ihre geistige und physische Leistung steigern. Sie schlagen sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe. Da Menschen wie der Leser, die das Internet nutzen um Produkte für Ihre Gesundheit zu finden, auf einen gesunden Lebensstil wert legen, kommt ein Drittes hinzu: Eine gesunde Lebensweise wirkt positiv  auf die Funktionsweise unseres Gehirns. Dies hatte  die gleiche Forschergruppe um Gary Small bereits früher ermittelt.[2] Die Forscher  betonen in ihrer Studie auch die Verringerung von Streß als Teil einer gesunden Lebensweise. Und was Adaptogene hier leisten, wissen wir zur Genüge.

Wenn es alte Menschen sind, die das Internet nutzen, kommt ein Weiteres hinzu: Sie verhindern oder verzögern dadurch ihren geistigen Abbau. Sie bleiben länger gesund, sparen zudem auch viel Geld, weil sie nicht ins Pflegeheim müssen,  in dem Fernsehen ein wesentlicher Zeitvertreib ist - und bei dem die Hirnaktivitäten noch weniger „Rotes” stimulieren als bei Lesen und surfen.

Wer alten Mitmenschen etwas Gutes tun will, sollte sie in den Rechner einweisen und ihnen zeigen, wie man mit dem Internet umgeht. Die Jungen sind am besten dafür geeignet, Oma und Opa dabei zu helfen.  Und von diesen können sie auch wieder viel lernen, insbesondere, daß Lernstreß in Schule, Beruf, Studium nicht mit  Aufputschmitteln oder pharmazeutischen Drogen,[3] sondern auf natürliche Weise und ohne Nebenwirkungen  mit adaptogenen Naturprodukten zu meistern wäre. Und vor allem erfolgreich.

Das Obige soll nun nicht bedeuten, auf das Lesen von Büchern zu verzichten. Lesen aktiviert nicht nur das Gehirn. Es bringt ihm auch Information und Wissen, die kein Surfen im Netz ihm jemals bringen könnte.


[1] Die ausführliche Untersuchung: Gary Small und andere: Your brain on Google: Patterns of cerebral activation during internet searching, American Journal of Geriatric Psychiatry, Februar 2009.

[2] Gary Small und andere: Effects of a 14-day healthy longevity lifestyle program on cognition and brain function, American Journal of Geriatric Psychiatry, Juni 2006,

[3] Maike Telgheder, Schwerer Kampf gegen das Vergessen, Handelsblatt, 10. Juli 2009, S. 12.

Kommentare (3) Jul 30 2009 10:07:08

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„Was gut für  dein Herz ist,  ist auch gut für dein Gehirn.”

19. Juli 2009

What’s good for your heart is good for your brain too.

Im Blog  Gedächtnisverlust vom  Datum einfügen sind wir darauf eingegangen, was man machen kann, um sein Gehirn vor dem Verfall zu schützen.

Eine jüngere Untersuchung aus den USA zeigt erneut,  wie wichtig das Essen für die Gesundheit unseres Gehirns  ist. Die  Forscher  betonen  vor allem, wie bedeutsam  es ist, hohen Blutdruck zu vermeiden und machen  Vorschläge, welche Diät das leistet.

“Die Forscher fanden heraus, daß höhere DASH-Werte mit höheren  Werten  für die Gehirnleistung verbunden waren.”

DASH ist der Name der Diät und steht für: The Dietary Approaches to Stop Hypertension (DASH): Diätansatze um hohen Blutdruck zu verhindern.

Insbesondere ein hoher  Blutdruck macht dem Gehirn zu schaffen - genauso wie dem Herzen.  Durch Ernährung läßt sich gegensteuern.

Wie es in dem Blog Future Pundit  heißt:  „Esse Früchte, Nüsse, Gemüse, Bohnen, mach das Fleisch  - ausgenommen Fische -  runter. Dies zu tun bringt viele Vorteile. Eine Verzögerung des Verfalls des Gehirns ist  eine davon.”

Adaptogene kennen die genannten Forscher nicht. Wer Jiaogulan trinkt, weiß, was es für seinen Blutdruck bedeutet. Andere Adaptogene leisten Ähnliches. Und einige  wie Ginseng und Rhodiola  und Schisandra wirken unmittelbar auf die Gehirnleistung. Es geht hier immer - dies sei erneut betont - um die Erhaltung eines gesunden Lebens, hier unseres Gehirns, nicht um die Behandlung von Krankheiten.

Quelle: Future Pundit, 14. Juli 2009: Heart Healthy DASH Diet Cuts Alzheimers Risk.

Kommentare (0) Jul 19 2009 11:07:00

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Wie Ray Kurzweil uns gesund macht

Ray Kurzweil ist ein Mensch, mit dem wir uns noch einige Male beschäftigen werden. In den USA ist er sehr bekannt. Er ist Wissenschaftler, Erfinder, Unternehmer, Autor von Bestsellern über die Zukunft der  Menschen und Computer. Er macht auch  das, was wir machen: Er bietet über das Internet „Nahrungsergänzungsmittel” oder Aufbaustoffe (im Amerikanischen: supplements) an. Er ist reich und  gesund und scheint mit seinem Leben zufrieden.

Er glaubt wie andere Visionäre: In 15 bis 20 Jahren ist die Wissenschaft so weit, daß sie die gesunde Lebensspanne der  Menschen unaufhörlich ausweiten kann. 100 Jahre, 120 Jahre,  150  Jahre, und so weiter.

Bis es soweit ist, was macht man bis dahin? Für ihn ist es unerläßlich, so lange gesund zu bleiben, bis die Errungenschaften von Wissenschaft und Medizin für uns verfügbar sind. Man muß also heute so  gesund leben, bis man in nächster Zukunft, sagen wir in 20 Jahren,  medizinische Neuerungen für sich nutzen kann. Damit kann man dann wieder einige Jahre länger gesund leben. In dieser Zeit helfen uns dann erneut Innovationen aus der Medizin weiter. Und so geht es weiter.

Kurzweil im Interview (Quelle unten):

Ich erkrankte an Diabetes Typ II, als ich fünfunddreißig war. Die herkömmliche Herangehensweise machte es schlimmer. Also ging ich das Problem als Ingenieur und Wissenschaftler an. Ich sammelte Informationen und heilte so mein Diabetes durch Nahrungsergänzungsmittel und Umstellungen im Lebensstil; heute bin ich völlig symptomfrei. Damals begriff ich, dass man Gesundheitsprobleme mit der richtigen Kombination von Ideen überwinden kann. Und wenn es mit Diabetes möglich ist, dann kann man, zumindest ich, das mit jeder Krankheit tun.

Schließlich bekam ich ein weiteres Gesundheitsproblem: das sogenannte mittlere Alter, diese Beschleunigung des Alterns von Menschen um die fünfzig. Ich glaube, ich habe auch diese Herausforderung gemeistert. Bei bestimmten Alterstests kommt bei mir vierzig heraus, obwohl ich sechzig bin. Ich messe regelmäßig sechzig verschiedene Blutwerte, zudem mein Gedächtnis, die Reaktionszeit und das Tastempfinden. In fünfzehn Jahren, wenn ich chronologisch 75 Jahre alt bin, möchte ich biologisch 38 sein. Dann werden wir unsere Biochemie neu programmieren können, und später kommen die Nanobots, winzige Roboter, die wir in unseren Blutkreislauf einspeisen.

Ray Kurzweil meint es ernst. Er redet nicht nur, er handelt.

Frage: Um den Alterungsprozess zu verlangsamen, nehmen Sie 250 Nahrungsergänzungspillen pro Tag.

Morgens                   Nachmittags         Abends

Ich bin mittlerweile auf zweihundert, durch Effizienzsteigerung. Ich nehme allerdings nicht einfach willkürlich irgendwelche Mittel, geleitet von Aberglaube oder vagen Ahnungen. Mein Programm ist sehr konservativ, auch wenn es aggressiv wirken mag. Es stehen wissenschaftliche Beweise hinter allem, was ich tue und empfehle. Wenn etwas zu Recht umstritten ist, wie menschliche Wachstumshormone, dann nehme und empfehle ich es nicht. Und mit Mitteln, über deren Wirkungen wir nicht genug wissen, experimentiere ich nicht. Außerdem führe ich, wie gesagt, regelmäßig zahlreiche Tests durch, um zu sehen, wie es mir geht. Ich mache das seit zwanzig Jahren, und es geht mir sehr gut. Mein Cholesterinspiegel, der vor fünfundzwanzig Jahren bei 2,80 lag, liegt heute bei 1,30, und ich könnte viele andere Werte aufzählen, die ideal eingestellt sind. Meine Hormonspiegel entsprechen einem Dreißig- oder Vierzigjährigen, und ich bin sechzig. Ich schlafe gut, und ich bin immer noch sehr produktiv.

Der Amerikaner ist so überzeugt von dem was er tut - 200 Aufbaumittel pro Tag! - daß er andere, uns, daran teilnehmen läßt: über seine Bücher - und seinen Shop im Internet. Besuchen wir daher Rayandterry.com . Terry Grossman ist sein Partner.

Wir finden dort so ziemlich alles, was Kurzweil als Aufbaumittel auch selbst einnimmt.

Jedes Produkt scheint  wissenschaftlich belegt, sei es Vitamin B, C, D  oder E oder Magnesium, oder Carnitine oder  und verschiedene Kombinationen von Vitamin, Mineralien, Pflanzenextrakten und -pulver.  Gegen welche Krankheiten das wirkt, ist auch dargestellt. Die Nahrungsergänzungsmittel (supplements) kann man oftmals einzeln kaufen, viele auch in Kombination mit anderen. Ein Mittel zur Stärkung des Immunsystems enthält  beispielsweise 27 Wirkstoffe.

Drei Anmerkungen dazu:

(1) Als Leser und vielleicht Kunde  fragen Sie sich vielleicht: Warum macht Teepower nicht so   etwas  wie „Ray & Terry”? Darüber informieren,  wofür etwas gut ist, bei welcher Krankheit es hilft.  Antwort: verboten. Die Rechtsanwälte warten, irgendwann auch der Staatsanwalt. Keine krankheitsbezogene Werbung im Internet. Auch in Deutschland wird täglich dagegen verstoßen. Aber irgendwann:  Game over.

Kurzweil kann seine Produkte brutal vermarkten. In den USA auch üblich. Deutsche Anbieter versuchen nachzuziehen. Probleme siehe oben.

(2) Sieht man sich die Produkte des Sortiments genauer an, fällt auf, daß es überwiegend Standardaufbaumittel sind, meistens bio-chemischer Herkunft.  Mittel aus  Pflanzen gibt es auch, aber seltener. Was uns weiter auffällt: sogenannte Adaptogene fehlen fast vollständig. In einem Multipräparat  (Immune Formula),  welches 27 Wirkstoffe enthält, ganz wenig Ginseng  (25 mg) und ein „Pilzkomplex” mit 60 mg, darunter „Relshi”, gemeint wohl Reishi. So wenig also,  daß die Wirkung auf  Null geht. Kurzweil und sein Partner verzichten nach  unserer Meinung damit auf  Produkte, deren Wirkung nicht nur wissenschaftlich gut belegt ist (worauf Kurzweil, wie wir, großen Wert legt). Er verzichtet auf eine  Klasse von Wirkstoffen, deren energetische Kraft der  von ihm angebotenen Präparate  übertrifft. Was nicht nun nicht bedeutet, die anderen Ergänzungsmittel taugten nichts. Warum Adaptogene nicht zum Zug kommen, wissen wir nicht. Zudem es  in den USA zahlreiche Anbieter gibt, die mit unglaublichem Marketinggetöse „Adaptogene”, von denen die meisten keine sind,  auf den Markt werfen. Andere Produkte, wie sie „Ray &  Terry” im Sortiment haben, selbstverständlich auch.

Niemand kann Ray Kurzweil den Vorwurf machen, wenn er seinen hohen Bekanntheitsgrad kommerziell nutzt. Standard in den USA.

(3) Bei der Anzahl der Wirkstoffe in den einzelnen Präparaten ist zu bedenken: Alle Pflanzen mit adaptogenen Eigenschaften   enthalten   eine Vielzahl von Wirkstoffen, die insgesamt das übertreffen, was Kurzweil in seinen Präparaten anbietet. Selbstverständlich enthalten adaptogene Heilpflanzen  nicht alles, was Kurzweil insgesamt anbietet,  aber das meiste. Nehmen wir den Pilz Reishi (für andere Adaptogene gilt Vergleichbares): Neben der großen Zahl von Polysacchariden, 15 verschiedene Spurenelemente,  viele Vitamine, Germanium usf. (siehe Schulten, Ling Zhi, König der Heilpilze, 2003).  Einiges findet sich auch im Shop von Kurzweil, aber nicht alles. Und leisten kann es sich ohnehin nur, wer gut verdient.

(4) Unsere vorläufige Vermutung  zu  Kurzweil. Er  geht sehr analytisch an Gesundheit und Krankheit heran. Wenn in der Wissenschaft ein neuer Wirkstoff entdeckt wird, der für gesundes Leben etwas leistet  - auch etwas für Kurzweil. Daß die Natur vor ihm Lösungen entwickelt hat, oftmals wirkungsvoller als die moderne Wissenschaft, interessiert wenig.

Dennoch  müssen vor Ray Kurzweil den  Hut ziehen  Er leistet viel und vollbringt Gutes.

Zu bedenken bleibt auch immer, wie im Blog Gedächtnisverlust gezeigt: Gesundheit bedarf vieler unserer Anstrengungen. Das  Schlucken von „supplements” hilft uns, reicht aber nicht.

Hinweise:

a) Kurzweil zum 60. Geburtstag.

b) Obige Zitate aus Interview mit Tobias Hülswitt: Werden wir ewig leben, Mister Kurzweil? Frankfurter Allgemeine Zeitung,  22. Februar 2008.

c) Der Internetshop von Kurzweil.

d) Newsweek, I robot:  One Man’s Quest to Become a Computer, Newsweek, 16.  Mai 2009,  berichtet ausführlich und kritisch  über Leben, Werk, Wissenschaft, Vision von Kurzweil; http://www.newsweek.com/id/197812

Kurzweils Antwort auf diesen Artikel finden Sie hier.

Kommentare (0) Jul 03 2009 03:07:04