Gesunde Lebensspanne bei Menschen und Mäusen

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Über Wissenschaft und ihre widersprüchlichen Aussagen zu sogenannten Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) haben wir schon mehrfach kritisch berichtet. Eine neuere Untersuchung - wir sind erst jetzt durch einen Hinweis aus Kanada darauf gestoßen - , kommt von Forschern der McMaster Universität, Canada. Die Forscher wollten testen, wie bestimmte Wirkstoffe auf die körperliche und geistige Funktionstüchtigkeit wirken. Ziel war herauszufinden, ob diese den Alternsprozeß verlangsamen oder die gesunde Lebensspanne ausweiten. Versuchsobjekte waren nicht Menschen, sondern Mäuse. Diese Säugetiere werden regelmäßig für solche Versuche eingesetzt. Sie haben wie andere Säugetiere den großen Vorteil, sich bestimmte Wirkungen nicht einbilden zu können. Es gibt also keine sog. Placebo-Wirkung, welche bei vielen Tests an Menschen zu beobachten ist. Etwas wirkt, weil man glaubt es wirkt.

Was fanden die Forscher heraus? Wenn man die Tiere mit bestimmte NEMs füttert, wurden sie aufgeweckter und lebendiger trotz zunehmendem Alters.

Was bekamen die Mäuse zum Essen? Eine große Zahl von Mikronährstoffen: Mineralien, Vitamine, ein Adaptogen (Ginseng), Aminosäuren, Extrakt von grünem Tee, Knoblauch und weitere Vitalstoffe. In den unten genannten Quellen läßt es sich nachlesen.

Auf Grund unserer Kenntnis weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen, welche die Forscher anscheinend nicht kannten und praktischer Erfahrung hätten wir den Versuchstieren allerdings eine andere Zusammensetzung des „Cocktails“ verabreicht. Ausschlaggebend ist jedoch die Erkenntnis: Die Wirkstoffe hatten einen nachweisbaren Effekt. Natürlich kann eine solche Erkenntnis auch auf Unglauben bestoßen. Im Bereich des Anti-Aging gibt es viele, sich widersprechende Theorien und Meinungen. Sie werden buchstäblich bis zum Tod ihrer Vertreter verteidigt.
Der leitende Forscher, Prof. David Rollo: „Als wir ihnen die Mikronährstoffe gaben, vermochten sie trotz eines zunehmenden Alters besser zu lernen. Sie lebten nicht sehr viel länger, aber ihre Gehirnfunktion war bemerkenswert“ – im Vergleich zu den Mäusen, die normales Essen bekamen. „Die Mäuse blieben auch munterer, wie es Teenager sind. Ihr Gedächtnis und die Lernfähigkeit blieben gut erhalten, während die Mäuse ohne Ergänzungsmittel sich wie eine 80-jährige gebrechliche Frau verhielten.“

Das Bild zeigt eine NEM-Maus und eine normale Maus gleichen Alters.


Quelle: David Rollo, CBN


Die Mischung der verabreichten Stoffe verlängert somit nicht einfach das Leben an sich, sondern verbessert die Lebensqualität bis in ein weit höheres Alter.
Die Forscher schließen aus ihrer Untersuchung:

„Obwohl die Rolle bestimmter Wirkstoffe und Wechselwirkungen noch offen ist, beweisen unsere Ergebnisse, daß komplexe Ernährungsmischungen die Biomarker des Alterns signifikant verbessern können und als Mechanismen zu betrachten sind, die Ziele für Interventionen in den Prozeß des Alterns darstellen können.“

In einfacherer Sprache: Unsere Mischung hat gute Wirkungen gezeitigt, auch wenn wir im einzelnen noch nicht wissen, welchen Beitrag einzelne Wirkstoffe dazu geleistet haben.
Wir sind keine Mäuse. Jeder ist selbst seiner Gesundheit Schmied. Zu warten, bis die Wissenschaft sich einig ist, verlangt eine Zeitspanne, die unsere Lebenserwartung bei weitem übersteigt. Einige der Wirkstoffe aus dem Cocktail der Forscher, etwa Ginseng oder grüner Tee – letzterer wird in China seit 5000 Jahren getrunken – sind gut erforscht, auch bei Menschen.

Quellen:

Aging slowed in mice with supplement fix, CBC News, Health, 28. Dezember 2011.

Dieser Text enthält die zitierten Aussagen von David Rollo.

Eine deutsche Fassung ist verfügbar bei.

Der ursprüngliche  Aufsatz: Vadim Aksenow, C. David Rollo u.a, Dietary amelioration of locomotor, neurotransmitter and mitochondrial aging, Experimental Biology and Medicine, Band 235, 2010, S. 66-76.

Kommentare (0) Jan 05 2012 10:01:12

Gesundheit jenseits von 40

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Vor kurzem machte das meistbesuchte amerikanische Gesundheitsportal mit der Überschrift auf: „80 Jahre alt mit der Muskelmasse von 40-Jährigen – was ist hier los?“.[1]Einfach gesagt: Die körperliche Funktionsfähigkeit läßt sich bis in ein hohes Alter, 80 Jahre und mehr erhalten. Joseph Mercola stellt die die Ergebnisse einer Untersuchung von Wrobleski und Kollegen vor, die auch von der New York Times aufgegriffen wurden.[2] Die Forscher schreiben: „Unsere Untersuchung widerspricht der vorherrschenden Beobachtung, daß die Muskelmasse und die körperliche Kraft mit steigendem Alter zurückgehen. Vielmehr signalisieren diese Rückgänge die Wirkung chronischer Nichtnutzung und nicht von Muskelalterung.“ (Wrobleski u.a., S. 172). Die Untersuchung wurde an Athleten im Alter von 40 bis 81 Jahren durchgeführt, die vier- bis fünfmal pro Woche trainierten.

Zumindest zwei Fragen bleiben unbeantwortet:

Welche körperlichen Aktivitäten die besten Ergebnisse bringen, konnte die Untersuchung nicht ermitteln, etwa ob Ausdauertraining, Gewichts- oder Intervalltraining. Eine Mitautorin der Untersuchung: „Was wir mit Sicherheit sagen können ist, daß irgendeine Aktivität besser ist als keine, und mehr besser ist als weniger. Durch körperliche Aktivität kann man seine Muskelmasse und seine Kraft erhalten und den Niedergang von Vitalität zu Gebrechlichkeit vermeiden“ (zitiert von Reynolds, 2011).

Die zweite Frage: Woher nimmt jemand die Energie, auch die Tatkraft, um körperlich aktiv zu werden, zu sein und zu bleiben, insbesondere, wenn man nicht schon ein „Athlet“ ist, sondern erst einsteigen oder mehr körperliche Aktivität unternehmen will ? Es gibt natürlich psychische Quellen dafür, aber auch solche, die mit Ernährung zusammenhängen. Wer sich schlecht ernährt, baut seine Leistungsfähigkeit ab, er schafft es dann nicht mehr, das körperlich zu leisten, was die Forscher beobachten konnten.

Und damit kommen wir zu Energiespendern, die uns die Natur geschenkt hat. Auch hier können wir zunächst auf Mercola zurückgreifen. Vor einigen Wochen führte er ein ausführliches Gespräch mit einem Kenner und Erforscher von Vitalpilzen (Interessierten stellen wir gerne die Quelle zur Verfügung). Dieser berichtete auch darüber, wie in einem Pferderennen in Louisiana jenes Pferd gewann, dem man Cordyceps ins Futter gemischt hatte. Das Vitalpilze und Pflanzen Energie erzeugen, ist in Indien und China seit 3000 Jahren bekannt. Bereits Alexander der Große machte davon Gebrauch. Interessant an der Erfahrung mit dem Pferd ist: da Pferde und andere Tiere (Hunde, Katzen), die mit Adaptogenen gefüttert werden, keine sogenannten eingebildeten Wirkungen haben können, man spricht von Placebowirkungen, muß die Wirkung im Körper durch die bioaktiven Substanzen erzeugt worden sein. Viele Untersuchungen zu Adaptogenen weisen solche Wirkungen nach. Man kann dann nicht so einfach sagen: die Sportlerinnen aus China, die Cordyceps einnahmen und Goldmedaillen gewannen, haben sich die Wirkung nur eingebildet.

Jeder kann es im übrigen selbst an seinem Körper feststellen. Alle Adaptogene erzeugen energiespendende Wirkungen, von den vielfältigen anderen Einflüssen ganz abgesehen. Adaptogene Pflanzen und Pilze sind Lebensmittel in einem ganz wörtlichen Sinne, nicht mehr und nicht weniger. Sie helfen uns, im Hinblick auf unseren Körper und Geist nachhaltig zu leben.


[2] Wer nachlesen möchte: Wroblewski, A.P. und andere, Chronic exercise preserves lean muscle mass in masters athletes, The Physician and Sports Medicine, 2011, Band 39(3): 172-8; Reynolds, Gretchen (2011): Aging well through exercise, The New York Times, 9. November.

Kommentare (0) Dez 19 2011 06:12:54

Leber, Stress und unsere Emotionen

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Die Leber ist das größte Organ in unserem Körper. Sie spielt eine Schlüsselrolle für unsere Gesundheit. in unserem Körper. In der chinesischen Medizin sagt man:Das Gehirn ist verantwortlich für Nerven und Denken, die Leber für das gesunde Funktionieren des Körpers. Unentbehrlich ist die Leber für Blutgerinnung, Stoffwechsel, Hormone, Speicherung und Krankheitsabwehr.

Die Leber leistet auch die Entgiftung des Körpers, was in unseren Zeiten von herausragender Bedeutung ist, nehmen wir doch mit unserer Nahrung Zehntausende (bis zu 100,000) chemischer Stoffe auf, die von den Herstellern den Lebenssmitteln zugesetzt werden. Wenn die Leber nicht gut funktioniert, leidet die Entgiftung unseres Körpers. Arbeitet die Leber nicht gut, überschwemmen unzählige Giftstoffe und schädliche Abbauprodukte den Körper. Ohne Leber könnten wir nicht mehr verkraften, was wir täglich an naturfernen Nahrungsmitteln verzehren.

Der Leber geht es gut. Alle Organe freuen sich. Auch die Gefühle.

In der chinesischen Medizin ist die Leber die Heimstatt bestimmter Gefühle und ein Schlüsselorgan für die Lebensenergie. Sie ist der Motor des ganzen Körpers. Die Leber hilft, das Qi, die Lebensenergie, frei zirkulieren zu lassen. Die Qualität der Augen mitentscheidet sich in der Qualität der Leber. „Die Leber öffnet sich in die Augen“, sagt ein alter chinesischer Text. Viele Augen- und Sehstörungen werden mit der Leber in Verbindung gebracht (Kaptchuk, Das große Buch dcer chinesischen Medizin, S.74).

Die Leber ist auch zuständig für bestimmte Emotionen, wie wir in einem früheren Blog aufzeigten. Ärger, Zorn, Wut schlagen auf die Leber durch und sie kann dann ihren Aufgaben nicht mehr vollständig nachgehen. Herz und Leber reagieren am empfindlichsten auf emotionelle Störungen (Kaptchuk, S. 145), oftmals bedingt durch Stress. Der Erforscher der chinesischen Medizin, Klaus-Dieter Platsch, schreibt zur Leber (Psychosamatik in der chinesischen Medizin, 2. Auflage, 2005): „Die Schwäche der Leber kann sich in emotionaler Labilität, Reizbarkeit, innerer Spannung und Depression zeigen.“

Und Kaptchuk (S. 73) schreibt: „Eine Disharmonie der Leber betrifft unmittelbar den Gemütszustand des Individuums. Ärger und Enttäuschung wirken sich besonders auf die Leber aus.“

Vor allem wenn emotionale Störungen zur Normalitität werden, was sich in der herrschenden, stressreichen Arbeitswelt kaum noch vermeiden läßt, muß man aufpassen, denn dann beginnen die Organe mehr und mehr und dauerhaft zu leiden. Warum das so ist, kann man bei Manfred Hoefle lesen (Managerismus, Weinheim, 2010).
Was machen?
Eine bestimmte Klasse natürliche Wirkstoffe, Adaptogene genannt, hilft, mit Stress schöpferisch umzugehen. Sie stärken die Organe durch die Vielfalt ihrer Wirkstoffe. Die Adaptogene bilden einen Schutzwall, der es Stressoren schwieriger macht, die Organe zu schädigen. Auch die negativen Emotionen bekommen wir dann besser unter Kontrolle.

Wenn wir dir die Leber stärken, ihr Energie geben, ihr Funktionieren erhalten, erreichen wir viererlei:

(1) Wir schützen die Leber vor den Wirkungen negativer Emotionen, erschweren also ihre Schädigung.
(2) Wir erhalten ihre Funktionstüchtigkeit, sodaß die Leber ihren Funktionen für den Stoffwechsel und die Entgiftung unseres Körpers gestärkt nachgehen kann.
(3) Wir erzeugen oder erhalten eine positive Emotionalität.
(4) Wir stärken unsere Augen.

Der Leber helfen Schisandra, Astragalus, Cordyceps, He shou wu (Fo-ti), Holy Basil (Tulsi), Jiaogulan, Goji (Lycium) und Reishi. Schisandra unterstützt am meisten, gefolgt von Astragalus (In der Zeitschrift Biomedical Chromatography Nr. 25/2011 wurden die jüngsten Forschungsergebnisse hierzu dargestellt.)

Schisandra hat wie alle Adaptogene ein umfassendes Wirkungsprofil (siehe Fragen & Antworten zu Schisandra: Stresschutz, Stärkung des Immunsystems, Antioxidanz, Herz, sexuelle Leistungsfähigkeit und mehr: nicht unsere Erfindung, das sagt die Wissenschaft), leistet also mehr als „nur“ die Leber zu stärken.

Schisandra kommt aus China. Die Wirkstoffe werden aus den Beeren des Strauches in biologischem Anbau erzeugt. Man muß also keine Angst haben, mit Schisandra der Leber neue Toxine zuzuführen. Schisandra hilft vielmehr der Leber mit Giftstoffen besser fertig zu werden.

Kommentare (0) Dez 11 2011 02:12:09

Wissenschaft – Vorsicht

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Eine Untersuchung in den USA macht Schlagzeilen. Die Medien haben die Ergebnisse sofort aufgegriffen (warum lassen wir offen): Wer Vitamine und Mineralien einnimmt, stirbt früher. Darauf hat man sich die Untersuchung näher angeschaut. Ergebnis: vermurkste Wissenschaft (junk science).

Die Wissenschaftler gingen bereits mit der (vorgefaßten) Meinung in die Untersuchung: Vitamine usw. taugen nichts. Diese Meinung vertreten auch andere in Wissenschaft, Behörden und Unternehmen, die Medikamente anbieten. Die Untersuchung ergab nun, daß die tatsächlichen Ergebnisse ihrer Sichtweise widersprachen. Abgesehen davon weist die Studie viele methodische Mängel auf.
Man hat sich also erneut an die Arbeit gemacht und die Forschungsergebnisse umgebaut. Immer noch kein negatives Ergebnis, welches den ursprünglichen Erwartungen entsprach. Wieder umgebaut, bis dann das erwünschte Ergebnis bei einigen Produkten auch zustandekam. So die Meinung der Kritiker (siehe die beigefügten Links).

Schon bemerkenswert. Die Reaktionen der Wissenschaftler hierauf kennen wir noch nicht. Was wir wissen ist, daß es starken Widerstand von Behörden und Unternehmen gegen sog. Nahrungsergänzungsmittel gibt. Eine weit verbreitete Meinung dabei ist: Wer sich gesund ernährt, braucht keine Ergänzungsmittel. Was gesunde Ernährung isst, bleibt aber auch wissenschaftlich höchst umstritten. Zudem ist zu bedenken: die Qualität der Nahrungsmittel sinkt permanent, was den Inhalt von Mineralien und Nährstoffen angeht. Zu den Verhältnissen in den USA siehe den Vergleich der Inhaltsstoffe heute und vor 50 Jahren in Gemüse und Früchten;

Primalforce.net

Viele Gemüse und Früchte sind auf Haltbarkeit, gutes Aussehen und hohen Zuckergehalt gezüchtet – zu Lasten der Qualität.
Die unten angeführte Alliance for Natural Health hat angekündigt, gegen die Aussagen des Artikels in der Zeitschrift Archives of Internal Medicine wissenschaftlich belegt vorzugehen und die Medien um Richtigstellung gebeten.

Links:
Die wissenschaftliche Studie.
Kritik:
(1) Alliance for Natural health.
(2) Life extension.
In dem Artikel von Life Extension sind 44 wissenschaftliche Artikel aufgeführt, die den Ansichten der kritisierten Wissenschaftlern widersprichen.
(3) Natural News.

Der Vollständigkeit halber erwähnen wir: (1) Keines der in der genannten Forschung aufgeführten Produkte ist in unserem Angebot. (2) Wir verfolgen die Wissenschaft zu Adaptogenen ständig und fügen neue Erkenntnisse in unsere Informationen ein.

Kommentare (0) Okt 27 2011 09:10:19

„100 plus“ durch eine adaptogene Lebensweise

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Adaptogene Lebensweise heißt: Anpassung an die Bedürfnisse des Körpers. Schließt immer den Geist ein. „Fast 40 Prozent der Europäer sind psychisch krank“. Studenten-Burnout: „Absturz der Überflieger“. Wie kommt das?
Stellen wir uns einen Architekten vor, der Häuser bauen läßt ohne die Gesetze der Schwerkraft zu beachten. Können wir so unseren Körper behandeln? Adapt heißt anpassen. Auch an unsere genetische Ausstattung.
Die adaptogene Lebensweise nennen wir „100 plus“. 100 sind Lebensjahre. Ob jemand so alt werden will, ist seine Sache. Was wir erörtern: wie müßte er leben, um 100 zu schaffen. Bei guter Gesundheit.
Uns interessiert gesundes alt werden. Dies ist keine Sache des Alters das jemand hat, sondern des Alterns. Dies setzt früh ein. Schon um die dreißig. Man lese, wie Studium krank macht. Es geht natürlich nicht darum, nicht zu lernen, nicht zu studieren, sondern es so tun, daß Körper und Geist nicht leiden.

Um was es geht ist nicht neu. Wir betonen vier Punkte:

  • 1. Ernährung
  • 2. Bewegung
  • 3. Stress
  • 4. Schöpferische Zerstörung

Beginnen wir mit (4). Die Dinge die wir machen, auch bezüglich Ernährung, Bewegung, Stress, müssen wir lernen in Frage zu stellen. Es gibt keine ewig gültigen Rezepte, nur Versuch und Irrtum. Wir wissen zwar in groben Umrissen, was uns hilft und schadet. Aber dieses Wissen gilt es anzuwenden und ab und zu in Frage zu stellen. Für jeden von uns heißt das, Dinge, an die man sich gewöhnt hat, die Routinen des täglichen Lebens, auch zu hinterfragen. Besserwissen ist der Tod von 100 Jahre plus. Schöpferische Zerstörung heißt, das Alte durch das Neue zu ersetzen - falls das Neue mehr bringt. Das erfordert Offenheit und Infragestellen. Was funktioniert, übernehmen wir, was nicht gut funktioniert, wird entfernt. Das heißt Evolution. Evolution ist das, was funktioniert. Schöpferische Zerstörung bedeutet: sich selbst immer beobachten, wie Ernährung, physisches Aktivsein, Stress auf uns wirken und auch ständig Ausschau danach halten, ob es Dinge gibt, die besser als das sind, was ich jeweils gerade praktiziere.

2. Ernährung

Auf Ernährung sind wir schon des Öfteren eingegangen, nicht zuletzt, weil Adaptogene Nahrungsmittel sind. Auf diesem Gebiet tummeln sich viele, die vorgeben, es besser zu wissen. Auch bei Ernährung geht es darum, das zu essen, was die Funktionstüchtigkeit des Organismus erhält oder fördert. Ernährungsstudien sind bis heute ernsthaften Einwänden ausgesetzt. Für einige, die gesund essen wollen, besteht der Ausweg daher darin, so zu essen, und in solchen Mengen zu essen, wie die Evolution, die uns in vielen Tausend Jahren geformt hat, es uns vorschreibt. Viele leben gut damit. Zwei Beispiele: Arthur de Vany im Alter von 68 und Megan Fox, Schauspielerin.

Roter Punkt in schwarzem Feld: Emotionen. Schwarzer Punkt in rotem Feld: Gesundheit. Zur Bewegung: intensiv, aber wenig. Intervall. Arthur de Vany praktiziert es. Die Wissenschaft hierzu ist eindeutig.

(3) Stress.

Heute nur wenig dazu. Chronischer Stress ist ein Krankmacher. Siehe nochmal die beiden Berichte aus Spiegel Online. Was zu tun ist, liegt auf der Hand:

  • Den Stress verringern, dem man ausgesetzt ist. Hier gibt es viele Rezepte, z.B. Lernen „Nein zu sagen“ oder Leute vermeiden, die einem Stress machen. Mehr dazu in einem anderen Blog

  • Die schädlichen Wirkungen von Stress, den man nicht vermeiden kann, abschwächen oder entschärfen. Dies ist ein Heimspiel für Adaptogene. Wie Adaptogene uns dabei helfen, zeigt dann unser nächster Blog. „Stress, Angst und Depressionen, die Krankheiten unserer Zeit, sind heilbar - ohne Medikamente und jahrelange Psychotherapie“, sagt Servan-Schreiber in seinem Buch „Die neue Medizin der Emotionen.“

Was haben Adaptogene mit all dem zu tun?

Adaptogene nehmen wir durch die Ernährung ein. Sie sind Bestandteil einer 100Plus-Ernährung. Adaptogene geben uns mehr Energie für physische Aktivität. Unabhängig vom Alter. Auch Leistungssportler würden davon Nutzen ziehen, weniger Verletzungen haben usw. Stress und Adaptogene ein altes Thema für uns. Schöpferische Zerstörung kommt ins Spiel, weil wir aufgefordert sind, alte Gewohnheiten zu ändern, durch wirksamere zu ersetzen. Sozusagen die Postkutsche durch die Eisenbahn.

Machen wir dies, sind 100 plus kein Wunschtraum. Und hier müssen wir bekennen, daß wir die „100 plus“ nicht selbst erfunden haben. Ein Buch von Sonia Arrison heißt so: „100 plus. Wie das anstehende Zeitalter der Langlebigkeit alles verändern wird, von Karriere und Beziehungen bis zu Familie und Glauben“. Leider nur in englischer Sprache verfügbar. Wir kommen später darauf zurück.

Was wir aus dem Buch lernen können: wer gesund lebt, es schafft 1,2,3 und 4 umzusetzen, hat gute Chancen auf ein „100 plus“. Warum? Nehmen wir an, ein Leser sei jetzt 40 Jahre alt. Er lebt gesund. Er schafft es problemlos bis 70. Das sind 30 zusätzliche Lebensjahre guter Gesundheit. In diesen 30 Jahren passiert sehr viel mit Wissenschaft, Therapien, Gesundheitsmanagement usw. Er kann deswegen noch viel länger gesund leben als bis 70. Chronische Krankheiten hat er selbst schon unter Kontrolle gebracht. Demenz und Krebs werden in 30 Jahren noch besser heilbar sein, und so weiter. 100 Jahre und mehr sind dann keine Phantasie, vielmehr absolut realistisch.

Das Wichtigste: Es gibt keine keine einzig richtige oder „optimale“ Lebensweise. Jeder muß es für sich selbst herausfinden, entdecken und nach seinen Erfahrungen und neuen Erkenntnissen verändern. Man muß sich also ständig auf den Prüfstand des Lebens stellen. Als wichtig betrachten wir auch, in der Familie darüber zu sprechen, mit seinen Kindern, mit Freunden. Das größte Geschenk, das man seinen Kindern und Freunden machen kann, ist sie dazu anzuregen, einer gesunden Lebensweise zu folgen, wie sie oben skizziert ist.

Kommentare (0) Sep 13 2011 10:09:53

Emotionen, Organe, Adaptogene, Teil II

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Der Zweite Teil

Im zweiten Teil unseres Blogs zum Zusammenhang von Emotionen, Stress und Organfunktion widmen wir uns der Frage, welche Adaptogene welche Organe besonders schützen und ihnen helfen, ihre Funktion zu bewahren.

Negative Emotionen schaden unseren Organen

Wenn wir negative Emotionen haben, schaden wir unseren Organen. Wenn es uns gelingt, die negativen in positive Emotionen zu verwandeln, helfen wir den Organen, sich gesund zu halten. Negative Gefühle werden neutralisiert bzw. in positive Gefühlszustände umgewandelt. Wir entfalten dann emotionale Intelligenz.

Wie können wir unsere Organe schützen?

Vielleicht kennen sie den Spruch “Jetzt ist das Mass voll”. Viele von uns kennen es: Stress akkumuliert sich, wird größer und größer, manchmal kommt es sogar zu einer Explosion negativer Emotion. Wir sind dann wütend, schreien, machen unserem Stress “Luft”. Oftmals wirkt der Stress aber schleichend und negativ und richtet damit Schaden an. Stress wird also “gespeichert”. Wie also, halten wir unseren Stress niedrig?

Wenn wir den Organen dabei helfen, negative Gefühle nicht ich sich zu speichern, gelingt es auch, das Negative in Schach zu halten und positive Gefühle in uns zu fördern. Doch nicht nur das.

Helfen wir den Organen, helfen wir auch unserer Psyche, denn negative Emotionen setzen sich nicht fest. Der Weg dazu ist unsere Organe stärker zu machen, sie zu unterstützen, durch die vielen Wirkstoffe, welche sich in den Adaptogenen befinden. Schritt für Schritt gelingt es dann auch, die negativen Emotionen zu neutralisieren und in positive zu verwandeln. Je schlechter unsere Organe aufgestellt sind, desto stärker schlägt Stress durch, desto weniger können unsere Organe die negativen Emotionen auffangen, neutralisieren, in positive umwandeln.

Wirtschaftlich gedacht: Stress macht Pleite:

Diese Sichtweise finden wir auch anderswo. Nehmen wir eine Firma, die unter Innovationsstress steht. Die Konkurrenz entwickelt neue Produkte und greift dadurch Umsatz und Mitarbeiter ab. Die“Organe“ der Firma, vor allem das Topmanagement, kommt damit nicht zurecht. Es klebt am Alten. Die Kommunikation im Unternehmen läuft schlecht. Die Mitarbeiter haben gute Ideen, sie finden kein Gehör. Folge: die Firma kann den Stress nicht verarbeiten. Früher oder später fliegt sie aus dem Markt. In den USA verschwinden jedes Jahr zehn Prozent der Firmen.

Wenn wir den Organen somit Energie geben, ihr Funktionieren erhalten, erreichen wir zweierlei:

1. Wir schützen die Organe vor negativen Emotionen, erschweren also ihre Schädigung; und wir erzeugen oder erhalten eine positive Emotionalität.

2. Wir erhalten oder fördern damit eine harmonische Beziehung zwischen Organen und Emotionen. In Ostasien nennt man es eine Harmonie zwischen Yang (Emotionen) und Yin (Organen). Diese stellt sich nicht in jedem Augenblick ein, aber auf Dauer. Langsam und stetig. Die Rückkopplung zwischen Organen und Emotionen bleibt länger in einem harmonischen Bereich.

Betrachten wir die obige Abbildung. Die Emotionen (Gesundheit) sind schwarz, die Organe (Stress) rot. Interessant: es findet sich ein roter oder ein schwarzer Punkt jeweils im Zentrum der entgegengesetzten Seite.

Roter Punkt in schwarzem Feld: Emotionen. Schwarzer Punkt in rotem Feld: Gesundheit.

Hier ist eine bessere Erklärung vonnöten.

Innerhalb des Stress YinYang gibt es eine konstante Wechselwirkung von Gesundheit und Stress. Diese Wechselwirkung hält das YinYang in Bewegung. Nun ist aber eines wichtig: INNERHALB des Stress YinYangs gibt es wiederrum Bewegung!

Zum Schwarzen Punkt: Das sind die Emotionen, die in den Organen „leben“. Wenn wir sie am Leben erhalten, erhalten wir auch die Funktion der Organe. Auch in den Emotionen haben wir einen roten Punkt, die Organe. Würden die Organe (rot) von den Emotionen (schwarz) überlastet, leidet ihre Funktion.

Was passiert also bei einem Ungleichgewicht?

Die Emotionen drängen die Organe zurück, das Rote wird weniger, das Schwarze in den Organen wird größer. Die Organe werden krank. Die Harmonie ist gestört. Eine wesentliche Ursache dafür ist Stress, wenn er chronisch wird. Stress regt dann nicht mehr an, sondern schadet dauerhaft. Die Lebensenergie leidet.

Das Gleichgewicht läßt sich wieder herstellen, wenn wir die Organe stärken. Sie können sich gegen die negativen Emotionen (Stress) besser schützen. Yin und Yang kehren in die Harmonie zurück.

Balanceakt Stress

Kräfte von Yin (Organe) und Yang (Emotionen) sind es, die in ihrem Zusammenwirken unsere Lebensenergie schaffen. Ob man an Yin und Yang nun glaubt oder nicht, ist nicht entscheidend. Was wir sagen: für die Erhaltung und Wiederherstellung eine müssen sich die Organe und die Emotionen in einem Gleichgewicht befinden.

Generell geht es, wie im vorangehenden Blog ausgeführt, um die Wechselwirkungen zwischen Körper und Geist (body und mind). Dies schließt die Wechselwirkungen zwischen den Emotionen (der Psyche), dem neurologischen System (Gehirn, Nervensytem) und dem Immunsystem ein. Adaptogene bauen einen Schutzwall gegen chronischen Stress, sie helfen , Organe gegen schädliche Einflüsse zu schützen, zu immunisieren. Es geht hier nicht um kleine Störungen der Organe, ausgelöst durch kurzfristige Signale von Stress, sog. akutem Stress. Diese helfen vielmehr, mobilisieren auch die Organe und Hormone, fördern also unsere Vitalität. Die Lebensgeister werden geweckt. Es geht um chronische Belastungen als Folge dauerhafter negativer Gefühle, die manche Menschen im Extremfall sogar in den Selbstmord führen können. Hier müßten wir etwas tun, die Organe schützen, ihnen helfen, damit sie nicht durch die negativen Emotionen überwältigt werden. Die negativen Gefühle durchbrechen unser Immunsystem, in der Psyche wie im Körper.

Wenn sie das leisten, verbessern sie nicht nur deren Funktionsweise, sie fördern auch die positiven und beschränken die negativen Gefühle, die in den einzelnen Organen „wohnen“. „Adaptogene … spielen daher eine große Rolle sowohl für das emotionale wie das physische Wohlbefinden“ (Winston & Maimes).

Welche Adaptogene helfen welchen Organen?

Werfen wir hierzu einen Blick auf die Tabelle.

Organ

Adaptogen

Emotion

Herz

Jiaogulan, Reishi, Rhodiola, Ashwagandha, Eleuthero, Schisandra

Übermäßige Freude

Ungeduld

Hass

Nieren

Ashwagandha , He shou wu (Fo-ti), Schisandra

Angst und Furcht

Lunge

Astragulus, Cordyceps

Traurigkeit und Kummer

Leber

Schisandra, Astragalus , Cordyceps, He shou wu (Fo-ti), Holy Basil, Jiaogulan, Goji, Reishi

Zorn Ärger Wut

Milz

Cordyceps

Sorgen Kümmerniss

Die Tabelle zeigt, welche Adaptogene – Pflanzen und Vitalpilze – für ein bestimmtes Organ „zuständig“ sind. Wie wir sehen, gibt es für die meisten Organe mehrere Adaptogene. Die jeweils „führenden“ haben wir zuerst benannt sowie in roter Farbe angeführt. Bei den meisten Organen wissen wir nur, welche Adaptogene helfen, aber nicht, welche es besser machen. Wir stützen uns bei unseren Angaben auf die wissenschaftliche Literatur zu den einzelnen Adaptogenen. Einen guten Überblick gibt das Buch von Winston & Maimes, Adaptogens.

Was wir aus der Tabelle ersehen:

(1) Mit Ausnahme der Milz helfen den anderen Organen immer mehrere Adaptogene. Das bei der Milz nur der Vitalpilz Cordyceps aufgeführt ist, bedeutet nicht, andere Adaptogene seien wirkungslos, wir haben nur zu wenig Wissen darüber.

(2) Bei einigen Organen gibt es Favoriten: beim Herz sind es Jiaogulan, Reishi und Rhodiola, bei der Leber Schisandra. Das heißt nicht, die anderen helfen nicht. Wie bei der Milz haben wir nur noch zu wenig Wissen.

(3) Manche Adaptogene sind vielseitig, insbesondere Cordyceps, Jiaogulan, Reishi, Schisandra. Ashwagandha hat durchgängig eine beruhigende Wirkung auf die Psyche.

(4) Für alle Adaptogene gilt: Sie helfen, die Funktion der Organe zu normalisieren, sie halten sie im Gleichgewicht (Homöostase) und wirken deswegen auch auf die Psyche ausgleichend. Ob jemand krank oder gesund ist, ist nebensächlich. Adaptogene sind keine Medikamente. Sie helfen Gesunden und Kranken gleichermaßen.

(5) Adaptogene verfügen über vielfältige Aufgaben: Sie wirken auf das Gehirn, die Nerven, die Hormondrüsen (endokrine Drüsen), das Immunsystem, in dem sie deren Wirkungsweise normalisieren. Organe und Emotionen sind eine Funktion neben anderen.

Klarstellung: Adaptogene sind KEINE Medikamente

Obige Überlegungen erlauben uns auch, erneut auf eines der großen Mißverständnisse aufmerksam zu machen, nämlich, Adaptogene seien „Medikamente“. Wie kann etwas, was jemand, der gesund ist, und gesund bleiben will, der es als Nahrung einnimmt, isst, ein Arzneimittel sein. Wenn ein Arzt zu einem Kranken sagt, esse bitte mehr Gemüse, esse doch bitte einen Apfel am Tag, anstelle einen Energydrink zu nehmen, wird dadurch Gemüse, der Apfel, zu einer Arznei, welche es dann nur noch in Apotheken zu kaufen gibt? Adaptogene sind Pflanzen und Pilze. Früher hat man sie einfach so gegessen, heute sind sie, aus verschiedenen Gründen, „verarbeitet“. Werden sie dadurch zu Medikamenten. Wenn ich meiner Leber etwas gutes tun will, „füttere“ ich sie mit Schisandra. Ich kann Beeren nehmen, oder Pulver, oder Extrakte. Meine Leber arbeitet gut, sie ist gesund. Ich will sie auch in Zukunft gesund ernähren, damit auch die Emotionen harmoniserien, die in der Leber „wohnen“. Wenn ich jetzt krank bin, wird das gleiche Produkt eine Arznei? Übeall hören wir, trinke doch bitte mehr Wasser, 2 Liter pro Tag. Hält Dich gesund. Wenn Du krank bist, umso wichtiger. Meine Standwerke also ein Pharmaunternehmen. Genauso, wie man Wasser therapeutisch nutzen kann (Wassertherapie nach Kneipp), kann man das auch mit Brocolli machen – und mit Adaptogenen. Broccoli sind gut für das Herz. Jiaogulan auch.

Zusammenfassung:

Was wir zeigen wollen, ist einfach, und kann auch von jedermann selbst, am eigenen Körper gespürt werden.

Stress, Emotionen und Gesundheit befinden sich in einem hochkomplexen Wechselspiel und manchmal sogar im Konflikt, der ihre Beziehung - und damit unseren gesamten Körper, belasten kann. Dahinter steht eine bestimmte „Theorie“. Es gibt andere. Keine ist der anderen überlegen. Wir brauchen alle. Wer sagt, nur so ist es, das andere taugt nicht, argumentiert dogmatisch.

Bestimmte Heilpflanzen/pilze, lassen sich mit bestimmten Organen und damit Emotionen verknüpfen. Fängt der Stress an chronisch oder dauerhaft zu werden, und damit die Gefahr besteht, daß die Organe leiden, dann helfen Adaptogene, die Organe zu schützen. Sie schaffen eine Art Schutzwall gegen die stresserzeugten Emotionen. Sie wirken damit präventiv. Dauern die negativen Emotionen weiter an, dann helfen die Adaptogene immer noch, a aber sie können dann Schädigungen der Organe nicht mehr aufhalten.

Was können wir machen für unsere Gesundheit? Hilfestellungsversuch

Ich tue meinen Organen etwas Gutes. Bereits das Tunwollen spüren die Organe. Ich achte sie, ich helfe ihnen. Der nächste und entscheidende Schritt: sie machen tatsächlich etwas. Wie? Sie schenken den Organen Wirkstoffe, die sie brauchen, um besser arbeiten zu können. Wenn wir das machen, stärken wir die Organe, verringern die negativen und verstärken die positi ven Emotionen. Wir schaffen damit, wie es in der Kybernetik heißt, eine postive Rückkopplung zwischen Emotionen und Organen.

Wir danken Ihnen für Ihre Zeit.

Kommentare (0) Jul 12 2011 08:07:37

Gesund altern

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Gesund leben und altern

Der älteste Mensch der Welt, ist im Alter von 114 Jahren gestorben.

Die Lebenserwartung für Frauen liegt in Deutschland bei  82  Jahren, in Japan bei 86 Jahren.  Wie konnte Maria Gomes Valentim  so alt werden? Gene? Lebensweise? Glück? Eine motivierende Lebensvision?

Wir wissen es nicht. Ein amerikanischer Bericht sagt: „Sie führte  ihr langes Leben auf eine gesunde Ernährungsweise zurück, unter anderem Kaffee, Brot, Früchte, Milch mit Leinsamen, gelegentlich ein Glas Wein”. Sie starb nach Ansicht der Gerontology Research Group, einer Organisation, die sich mit der Erforschung des Lebens sehr alter Menschen beschäftigt, an einer Lungenentzündung.

Nach einer anderen  Quelle starb Frau Valentim am „Versagen mehrerer Organe”. Siehe Wikipedia für weitere Informationen.

Eine deutsche Quelle behauptet:

Frau Valentim habe ihr hohes Alter auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung zurückgeführt - “und ab und zu ein Glas Wein”.[1]

Jeder der so alt wird, behauptet, seine Lebensweise sei Quelle seines hohen Alters geworden. Daraus können wir aber wenig lernen. Wir benötigen belastbare  Argumente, möglichst durch wissenschaftliche Erkenntnisse oder Erfahrungen  gestützt.

Die angeführte Ernährungsweise als gesund zu bezeichnen, läßt sich anzweifeln. Jeder der genannten Faktoren (Kaffee usw.) ist problematisch. Ausnahme wären Früchte, vielleicht auch etwas Alkohol. Die Gelehrten streiten sich darüber aber seit ewig.

Unsere Vermutung: Frau Maria Gomes Valentim  könnte noch leben, hätte sie sich anders ernährt. Sie starb an Lungenentzündung. Durch eine Ernährungweise, welche Entzündungen entgegenwirkt, hätte sie sich helfen können. Heilpflanzen und Vitalpilze. Auch kritische Vitalstoffe wie einige Vitamine aus der B-Gruppe, Vitamin D3, und weitere, könnten helfen. Ihre  Heimat Brasilien ist auch die Heimat des  adaptogenen Vitalpilzes Agaricus blazei. Wir vermuten: sie kannte ihn nicht, ihre Betreuer im Heim auch nicht. In Japan - der ältesten und gesündesten Gesellschaft auf der Welt - essen ihn eine halbe Million Menschen.

Lehren für uns:

(1)  Man muß sich selbst helfen lernen. Jeder ist ein Unternehmer seines eigenen Lebens und seiner eigenen Gesundheit. Rat hilft natürlich, aber wer hilft einem schon, wer weiß Bescheid jenseits der herrschenden Meinungen. Wer mal in der Pflege ist, bei dem ist es ohnehin gelaufen.

(2)  Je früher man beginnt, desto besser. Wer schon alt ist, kann nur noch wenig korrigieren. In höherem Alter fehlt zudem die Energie zur Veränderung. Man zieht seine Routine durch. Glück hat, wer eine gesunde Lebensweise geerbt hat.

(3)  Warum lange gesund leben? Dazu braucht man ein starkes Lebensthema, eine „Vision” für sein Leben. Diese muß Gesundheit einschließen.

Des Weiteren fragt man sich, wie eine Research Group, die alte Menschen „beobachtet”, anscheinend keine Möglichkeiten bietet, wie Menschen ihr Altern gesundheitsbewußt entschleunigen können. Die Pflege alter Menschen vollzieht sich auf einem erbärmlichen Niveau. Man überläßt sie ihrem Schicksal, die Forschung greift Daten ab. Professionelle Unterstützung fehlt. Pfleger agieren in Unwissenheit über die Prozesse des Alterns. Die herrschende Medizin vermag wenig zu leisten. Sogenannte Volkskrankheiten vermag sie nicht zu heilen, die Ursachen des Alterns hat sie nicht im therapeutischen Griff. Man könnte, ohne viel Aufwand, den alten, superalten Menschen, zum Wohle der Jüngeren, die ihnen nachfolgen, aufzeigen, wie man gesünder altert. Ein Weg ist die präventive Ernährung und Bewegungsschulung.

Die Research Group führt eine Liste aller Menschen, die über 110 Jahre alt sind. Sie umfasst gegenwärtig 87 Personen, 81 Frauen und 6 Männer.


[1] Yahoo News.

Kommentare (0) Jul 12 2011 07:07:39

Leben ohne Stress: Li Ching-Yun

Eingetragen von admin in Allgemeines.

Leben ohne Stress: Li Ching-Yun

Am 6. Mai 1933 erschien in der New York Times der unten wiedergebenene Beitrag. Auch Time hat einen vergleichbaren Beitrag vom 15. Mai 1933 (China: Schildkröte, Taube, Hund) wieder ins Netz gestellt.[1] Die Beiträge handeln von Li Ching-Yun (Li Ching-Yuen), der am 6. Mai 1933 im Alter von 197 Jahren gestorben sein soll. Geboren 1736, gestorben im Mai 1933, 197 years alt. Wenige Jahre vor seinem Tod soll er noch wie ein 60jähriger ausgesehen haben. Ob Wahrheit oder nicht, läßt sich kaum noch ermitteln. Ist auch nicht sonderlich interessant für uns. Gelebt hat er auf jeden Fall. Wikipedia führt viele Quellen an.[2] Auch wie er gelebt hat, wissen wir. Viel interassenter aber ist, warum Leute, die mit ihm gesprochen haben wollen oder die sich über ihn Gedanken gemacht haben, sagen, wie und warum er so lange leben konnte. Das macht ihn für uns interessant. Wir sind daher bereits früher auf ihn eingegangen (siehe „Fragen und Antworten zu Fo-Ti“).

Sein hohes Alter hat zwei Quellen: Lebensstil und Heilkräuter, die er seinen Mitmenschen auch verkaufte. Die Heilkräuter, auf welche er sein langes und gesundes Leben zurückführt, waren drei, die wir alle kennen: Ginseng, He Shou Wu (oder Foti) und Lycium oder Goji. Drei Adaptogene also. Sie wurden ihm, als er noch jung war und gesundheitliche Probleme hatte, von einem „Weisen“ empfohlen.

In einem Interview von ihm aus dem Jahr 1920 nennt er als Grund seines langen und gesunden Lebens: „Nichts hat mich aus der Ruhe bringen können, seit ich 40 war. Deswegen ist mein Herz ruhig, friedlich und von göttlicher Ausgeglichenheit. Deswegen bin ich frei von jeglicher Krankheit und immer gesund und glücklich.“

Was war das Geheimnis von Li Ching? In „Fragen an Dr. Garland“ ist zu lesen:[3]

„Sehr einfach, Li Ching hat die seltene Kunst der ‚adaptogenischen Medizin‘ entdeckt und gemeistert, die Wirkstoffe von Heilpflanzen, heilende Nahrungsmittel und tägliche körperliche Übungen (gemeint ist Chi Gong und Taichi sowie „gehen wie eine Taube“ , das heißt schnelles Gehen). Der Kern seines Erfolges war der Genuß der Wirkstoffe von Heilkräutern, insbesondere wildem Ginseng, um in seinem Körper eine ‚Adaptogenisis‘ zu bewirken.“

Seine Lebensweise fasst Li in dem Satz zusammen: „Sitze wie eine Schildkröte, schlafe wie ein Hund, laufe wie eine Taube.“

Was heißt das?

(1) Gehe wie eine Taube, schnell gehen, in jedem Alter. Ein anderer Name: speed walking, in China seit ewig praktiziert, nun auch bei uns; gut kombinierbar mit Nordic walking. Siehe hierzu ausführlicher unseren Blog vom Dezember 2010.

(2) Schlafe wie ein Hund, bezieht sich auf die Fähigkeit, schnell einzuschlafen, wo immer sich die Gelegenheit dafür ergibt. Wenn ein Hund schläft, atmet er tief, durch den Bauch (Bauchatmung, nicht Brustatmung; läßt sich leicht lernen). Tiefer Schlaf in Verbindung mit tiefer (Bauch-)Atmung gibt dem Körper jedenTag neue Kraft und erhält die Vitalität der Körperzellen.

(3) Sitze wie eine Schildkröte; bezieht sich auf die Fähigkeit, ruhig zu sitzen und langsam zu atmen. In Japan gelten Schildkröten als Symbole eines langen Lebens. Dieses Sitzen lernt man am besten durch Meditation. Stilles Sitzen in Verbindung mit langsamem Atmen vermag hohen Blutdruck zu verringern. Es wirkt gegen den Stress des Berufsalltags mit seinen vielen Sorgen und seiner Ablenkung von konzentrierter Arbeit.

Was von Li Ching Yun, Garland und anderen als Quellen des gesunden und langen Lebens angesprochen ist, können wir auch heute praktizieren. Das Schwierigste wohl: stressfrei zu leben, vor allem chronischen Stress aus unserem Leben zu verbannen. Wer es nicht schafft, kann wenigstens, Li Ching Yun folgend, adaptogene Wirkstoffe nutzen, um seinen Körper vor den allzu schädlichen Auswirkungen von Stress zu bewahren.

New York Times   May 6, 1933

LI CHING-YUN DEAD; GAVE HIS AGE AS 197.

“Keep a Quiet Heart, Sit Like a Tortoise, Sleep Like a Dog,” His Advice for a Long Life.


Inquiry Put Age At 256.

Reported to have buried 23 wives and had 180 descendents – sold herbs for first 100 years.

Peiping, May 5 – Li Ching-Yun, a resident of Kaihsien, in the Province of Szechwan, who contended that he was one of the world’s oldest men and said he was born in 1736 – which would make him 197 years old died today.

A Chinese dispatch from Chungking telling of Mr. Li’s death said he attributed his longevity to peace of mind and that it was his belief every one could live at least a century by attaining inward calm.

Compared with estimates of Li Ching-yun’s age in previous reports from China the above dispatch is conservative. In 1930 it was said Professor Wu Chung-chien, dean of the department of Education in Minkuo University, had found records showing Li was born in 1677 and that Imperial Chinese Government congratulated him on his 150th and 200th birthdays.

A correspondent of The New York Times wrote in 1928 that many of the oldest men in Li’s neighborhood asserted their grandfathers knew him as boys and that he was then a grown man.

According to the generally accepted tales told in his province. Li was able to read and write as a child, and by his tenth birthday had traveled in Kansu, Shansi, Tibet, Annam, Siam and Manchuria gathering herbs. For the first hundred years he continued at this occupation. Then he switched to selling herbs gathered by others.

Wu Pei-fu, the warlord, took Li into his house to learn the secret of living to 250. Another pupil said Li told him to “keep a quiet heart, sit like a tortoise, walk sprightly like a pigeon and sleep like a dog.”

According to one version of Li’s married life he had buried away twenty-three wives and was living with his twenty-fourth, a woman of ’60.’ Another account, which in 1928 credited him with 180 living descendants, comprising eleven generations, recorded only fourteen marriages. This second authority said his eyesight was good; also, that the finger nails of his right hand were very long and “long for a Chinese might mean longer than any finger nails ever dreamed of in the United States.

One statement of The Times correspondent which probably caused skeptical readers to believe Li was born more recently that 1677, was that “many who have seen him recently declare that his facial appearance is no different from that of persons two centuries his junior.”

Kommentare (0) Jun 26 2011 09:06:39

Emotionen, Stress und die Gesundheit unserer Organe Teil 1:

Eingetragen von admin in Allgemeines.

 

Hallo! Wir sind es wieder. Heute wirds emotional. Stellen sie sich folgende Szene einfach kurz vor.

Stress führt zu Ärger und Schaden. Bei sich und bei anderen.

Martina hat nen wirklich schlechten Tag auf der Arbeit gehabt und kommt absolut gefrustet nach Hause. Kaum ist sie zur Tür rein, pfeffert sie ihre Handtasche explosiv in den Gang. Sie ist wütend, was Heinrich, ihrem Freund, auffällt. Er versucht, beschwichtigend einzugreifen.
H: Bleib mal ganz ruhig und krieg dich erstmal wieder ein!
M: So ein Mist! Ich bin so wütend, ich könnte platzen!
H:Du weisst doch, das ist nicht gut für dein Herz, Liebling…

 

Natürlich wünschen wir das keinem, aber der von Martina getätigte Ausspruch (den es auch in wundervoll farbenfroheren Varianten gibt) verdeutlich sehr gut: Emotionen und körperliche Zustände und Gesundheit sind sehr wohl miteinander verwoben. Und können unsere Gesundheit enorm beeinträchtigen, wenn wir Sie nicht in den Griff kriegen.
Emotionen wie Ärger, Angst, Freude, hat jeder und kennt jeder.
Woher sie kommen und wie sie wirken, ist weniger klar: Für manche sind sie Gegenspieler von Vernunft und Rationalität, Bauchentscheidungen gegen Kalkül also. An der Börse und am Finanzmarkt machen sie Ärger, bewirken „Blasen“ – Es wird aus Emotionen gekauft, Hypes entstehen. Aber natürlich ist dies hier kein Finanzblog. Für manche ist es ganz einfach, Stress zu beziffern: DER DA. Oder: Mein Job. Was auch immer der Grund sein mag, Stress nagt an uns allen, und zwar dort, wo es wirklich zählt. An unserer Gesundheit.
Was tun sie in unserem Körper, die Emotionen? Was tut der Stress genau?
(Siehe hiezu Klaus-Dieter Platsch, Psychosomatik in der chinesischen Medizin, 2. Auflage, 2005 und Ted J. Kaptchuk, Das große Buch der chinesischen Medizin, 3. Auflage 2008. )
Wir wollen es in zwei Blogs untersuchen. Im ersten stellen wir den Zusammenhang zwischen Gefühlen und körperlichem Befinden dar. Danach widmen wir uns im zweiten Blog der Frage, wie bestimmte Heilkräuter dabei helfen können, die Beziehungen zwischen unseren Emotionen und den Organen unseres Körpers zu harmonisieren. Wir stützen uns dabei auf Erkenntnisse der traditionellen chinesischen Medizin.
Schmetterlinge im Bauch ODER Mir grollt der Magen vor Ärger! Emotionen haben körperliche Auswirkungen.
Jedermann hat es schon erfahren: Wer sich viel ärgert, bekommt auch Ärger mit dem Magen, genauer der Leber. Das Herz zeigt sich anfällig für Emotionen wie sehr starke Freude. Nach den chinesischen, japanischen, koreanischen, indisch-tibetanische Traditionen „wohnen“ Emotionen in unseren Körperorganen. Unsere Organe (Herz, Leber, Lunge, Niere, Milz) sind Heimstatt von Emotionen. Emotionen sind nicht irrational, wie manche, vor allem Ökonomen glauben. Sie sind vernünftige Antworten unserer Psyche und unseres Körpers auf Gefahren, Erfahrungen, Erlebnisse, Stress. Gefühle folgen also einer biologischen und psychischen Logik.
(siehe demgegenüber: Beate Kittl, Angst folgt keiner Logik, Beobachter, Ausgabe 4/11. Interessanter Beitrag, manches sehen wir genauso).
Gefühle können auf die Organe wirken, und die Organe auf die Emotionen und Gefühle. Es gibt also keine einseitige Ursache-Wirkungs-Beziehung. Vielmehr entsteht ein dynamisches System aus Actio und Reactio.

Gleichgewichtsspielchen. Emotion und Gesundheit

Wenn Emotionen mit den Organen in Harmonie sind, fühlen sich die Organe wohl und die Emotionen sind nicht übermäßig ausgeprägt. Wenn es emotionale Störungen gibt, die Gefühle also zu stark sind: übermäßige Freude, Ärger, Traurigkeit und Kummer, Schwermut, Angst und Furcht für längere Zeit herrschen, leiden die Organe. Die Lebensenergie leidet gleichfalls. Wenn umgekehrt die Organe nicht gut arbeiten, vermag dies den emotionalen Zustand aus dem Gleichgewicht bringen. Ein ganz einfaches Beispiel sind z.B. ein Liebespäärchen, was in seinen ersten Wochen alles stehen und liegen lässt und nur Augen füreinander hat. Aber auch ein Sportler, der sich aus Ehrgeiz heraus mehr und mehr zumutet, weil er das Hochgefühl des Erfolgs und der Leistung so berauschend findet. Das Eine bedingt also das Andere. Wechselwirkung.
.Dies ist die Sicht der ostasiatischen Medizin, die aber auch jedermann bei uns selbst, am eigenen Körper, beobachten und spüren kann. Bestimmte Organe sind für bestimmte Emotionen zuständig und umgekehrt.
Zwischen bestimmten Organen und den Emotionen bestehen nunmehr auch Beziehungen

(Quelle: Kaptschuk, S. 145; Mantak & Manewan Chia, Awaken healing light, S. 86 )
„…eine Nierenschwäche äußert sich in einer generellen Kälteempfindlichkeit , Angst ist ein häufiges Lebensthema. Oft kommt es zu Poblemen mit den Knochen, den Zähnen… Die Nieren repräsentieren die körperliche Kraft … Sie sind also die Reserven, aus denen Qi (Lebensenergie) nachgebildet werden kann, wenn der normale Vorrat erschöpft ist. (Bei) Milzsschwäche (verliert) sich die betreffende Person leicht in Gedankenkreisen und Grübeln. Menschen mit einer Lungenschwäche reagieren empfindlich auf Trockenheit, sie sind traurig, melancholisch oder kummervoll. Die Schwäche der Leber kann sich in emotionaler Labilität, Reizbarkeit, innerer Spannung und Depression zeigen. Die Herzschwäche (zeigt sich) in Problemen mit Rhytmusstörungen, Problemen mit Sprache und Artikulation, Stottern und dem Schlaf. Die (Menschen) erregen sich leicht, sind unruhig, ängstlich und mutlos.“ (Platsch, S. 178-9).


Anmerkung zu Freude: In der TCM bezieht sich Freude eher auf ihr Übermaß, Agitierheit, Übererregung, nicht auf auf eine Gefühlsregung tiefer Zufriedenheit.
Die Überstimulation ist eine Form von Streß für das Herz.
Aufgeregtheit, Schlafprobleme, Disharmonie des Herzrythmus sind die Folgen. Überfreude regt das Herzfeuer zu stark an.
Diese emotionalen Ausdrucksformen haben somit auch diagnostischen Charakter. Fasznierend, wenn wir uns einmal folgendes vorstellen:
Wenn Ich also ständig grüble und nachdenklich bin, belaste ich meine Milz.
Bin ich voller Furcht und Angst – wird meine Niere belastet und ich sollte mich darum kümmern.
Klingt eventuell nach chinesischer Weisheit, inkompatibel mit westl. Ansätzen??

Herz

übermäßige Freude

„Wenn das Herz überhitzt ist, sind Hass, Grausamkeit und Ungeduld die Folge“

Leber

Ärger und Wut

 

„Wenn die Leber aus dem Balance ist, zeigen sich Zorn und Ärger“

Lunge

Traurigkeit und Kummer

„Wenn die Lungen schwach sind, kommt es zu Traurigkeit und Depressionen“

Milz

Schwermut

„Wenn der Magen und die Milz schwach sind oder nicht in Balance, folgen Sorgen und Kümmerniss“

 

Nieren

Angst und Furcht

„Bei schwacher Energie der Nierenist Angst die Folge“

 

Urteilen Sie selbst, ob diese Person entspannt oder nicht aussieht.

 

Aber, das man sich um etwas kümmert, in diesem Fall um das Harmonisieren zwischen Körper und Emotionen (oder Geist) entspricht einer „Verhütung von Schlimmerem, was bedeutet, die Transmission (Übertragung) des Übels im Organismus so früh wie möglich zu unterbinden“ (Paul Unschuld, Chinesische Medizin, 2003, S. 39).
Wir kennen die Geschichte vom Frosch, der so lange im sich erhitzenden Wasser bleibt, bis er nicht mehr aus dem Behälter herausausspringen kann, da er keine Energie mehr hat. Sie ist in einem früheren Blog niedergeschrieben worden.
UND: Wir unterschätzen (leider!) schleichende und sich langsam aufbauende negative Emotionen und ihre Auswirkungen auf den Körper. Das Umgekehrte gilt genauso: Wenn Organe uns Probleme machen, kommt das nicht über Nacht, baut sich vielmehr langsam, oft über viele Jahre auf.
Man denke an die Herzprobleme, die viele von uns haben, ohne (wieder leider!) es jetzt schon, heute, zu spüren. Man kann jederman betrügen (ausser das Finanzamt natürlich), aber nicht den eigenen Körper. Er registriert alles, auch wenn er scheinbar schweigt.
Wenn also bestimmte Emotionen zu mächtig sind, leiden die Organe. „Eine Disharmonie in einem dieser Organe wird die entsprechende Emotion aus dem Gleichgewicht bringen - und umgekehrt“ (Kaptchuk). Und leiden die Organe, fördern sie die Stabilisierung negativer Emotionen.
Faszinierende Sichtweise auf Körper und Geist, die auch gut mit einem Zitat des weltbekannten Plato korreliert (was sie auch auf unserer Facebook-Präsenz finden können):
Das ist der größte Fehler bei der Behandlung von Krankheiten, dass es Ärzte für den Körper und Ärzte für die Seele gibt, wo beides doch nicht getrennt werden kann.

 Fazit:
Stress erweckt bestimmte Emotionen. Diese wirken auf die Organe. Wenn Stress nur eine vorübergende Angelegenheit ist, gibt es kaum Probleme. Wenn Stress, wie es heißt, chronisch wird, muß man aufpassen, denn dann beginnen die Organe mehr und mehr und dauerhaft zu leiden. So wie Martina. Verkomplizierend kommt dann wider hinzu: Stress bewirkt dann auch negative Emotionen. Und diese werden durch den Schaden, den die Organe nehmen, verstärkt. Eine Art negativer Synergieeffekt tritt ein: ein Teufelskreis. Was also tun? Den Körper UND den Geist „in Balance halten.“

Hiermit erreichen wir das Ende des ersten Teils. Ach übrigens: Kommentare zum Blog können Sie uns gerne auf Facebook oder per Email zukommen lassen!
Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben..

Kommentare (0) Mai 23 2011 11:05:11

Vegetarisch gesund essen ?

Eingetragen von admin in Allgemeines.

Guten Tag, werte Leserin, werter Leser,

Heutiges Thema ist bissiger, als es scheint. Es geht nämlich um Vegetarier, die Europäische Union und Gesundheit. Lesen Sie weiter, wenn sie mögen.

Braucht Biss. Ein Vegetarier

Bald bedroht? Ein Vegetarier.

Ein weiterer Gefahrenbereich tut sich auf. UPDATE

Wenn Bemühungen gelingen sollten – die Europäische Union arbeitet daran - bestimmte Nahrungsergänzungsmittel zu Medikamenten zu machen, wird das Leben für Vegetarier, wenn sie sich gesund ernähren wollen, sehr teuer werden. Der freie Markt ist dann tot, die Preise steigen um mehrere Hundert Prozent. Von Widerstand aus vegetarischen Kreisen gegen diese Initiativen haben wir nichts beobachten können.

Übrigens! In den USA wurden derartige Initiativen der Regulierungsbehörden vom Parlament als Eingriff in die Bürgerrechte zurückgewiesen.

Doch nun zum eigentlichen Thema: Über die Vorteile und Nachteile einer vegetarischen Ernährungsweise gibt es unendliche Diskussionen, auch Streitereien. Wir mischen uns hier nicht ein.

Was aus den vielen Beiträgen und wissenschaftlichen Veröffentlichungen klar wird: Wer sich nur vegetarisch ernährt, bekommt Probleme, aus einem einfachen Grund: durch vegetarische Ernährung allein kann man sich nicht die vielen Zusatzstoffe (Mineralien, Vitamine wie B12, Aminosäuren, fast alle, usw. ) zuführen, die ein gesunder Körper benötigt.

Ein guter Beitrag hierzu, leider nur in Englisch:

Juliane Taylor (2011): Health problems on low fat raw vegan and vegan diets,

http://paleozonenutrition.wordpress.com/2011/03/26/why-i-dont-recommend-a-low-fat-raw-vegan-diet/

Vegetarisch essende Menschen sind daher Hauptkunden der Produzenten von sog. Nahrungsergänzungsmitteln (supplements), zumindest in den USA. Inwieweit Vegetarier adaptogene Nahrungsergänzungsmittel (Heilpflanzen und Vitalstoffe) einnehmen, wissen wir nicht. Diese haben zusätzliche Vorteile im Bereich Stressmanagement und Energiezufuhr, abgesehen davon, dass sie Vitamine und andere Vitalstoffe enthalten. Stress und Energie könnten auch bei Vegetariern ein Problem darstellen.

Ein kurzer Gedanke, sponsored by Teepower.

Kommentare (0) Mai 09 2011 10:05:58